Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben

Gut zu wissen

Nein zum Biosphärengebiet Oberschwaben

„Vernunft statt Bürokratie“ – unter diesem Motto formiert sich die Allianz Allgäu-Oberschwaben gegen das geplante Biosphärengebiet. Auch wir als WFW stehen hinter dieser Initiative. 
Als Partner der Allianz möchten wir offen darlegen, warum wir das Vorhaben kritisch sehen – und welche Auswirkungen es auf unsere Region, die Forstwirtschaft und unsere Kunden hätte.

Faktencheck

Was ist ein Biosphärengebiet?

Das steckt dahinter

Was wird am Prozess kritisiert?

Aus unserer Sicht braucht es keine zusätzliche Organisation – im Allgäu gibt es bereits funktionierende Strukturen wie z. B. die Marke „Allgäu“, die beim Landratsamt angesiedelt sind. Diese Behörden entscheiden heute schon über Flächennutzung, oft ohne das nötige Fachwissen und ohne Rücksicht auf die Betroffenen. Der politische Wille der Landesregierung steht dabei häufig über den Interessen der Menschen vor Ort. Statt weiterer Bürokratie fordern wir Entlastung – gerade für die Landwirtschaft. Auch der Kosten-Nutzen-Faktor sehen wir kritisch: Das Biosphärengebiet bringt unsere Region nicht voran. 
Wir befürchten, dass weitere Entscheidungen mit negativen Auswirkungen über die Flächen erst nach der Gründung des Biosphärengebiets folgen werden.

Schnell erklärt

Warum das auch unsere Kunden betrifft

Wir leben von nachhaltiger Landnutzung – und setzen uns dafür ein, dass sie ohne Nutzungseinschränkungen auch in Zukunft möglich bleibt. Die geplante Zone 2 im Biosphärengebiet würde genau das erschweren: z. B. wären Anwendungen wie die Käferspritzung nur noch nach Antrag erlaubt – viel zu langsam bei akutem Befall. 
Unsere Region erfüllt bereits hohe Standards (z. B. PEFC) und die Kerngebiete sind heute schon streng geschützt. Es braucht weniger Bürokratie und weniger Geld für zusätzliche Organisationen, nicht mehr. 
Die Verantwortung für unsere Flächen gehört in die Region – nicht nach außerhalb. Wer sich engagieren möchte, kann sich bei der Allianz für Allgäu-Oberschwaben melden.

Wollen Sie mehr zum Thema wissen?

Auf der Website der Allianz für Allgäu-Oberschwaben finden Sie alle Antworten auf “

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