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 Nach der Erstvorstellung in Deutschland auf den Wolfegger Forsttagen 2005 ist der EcoLog 590C ab sofort als Serienmaschine verfügbar. Der EcoLog 590C eröffnet im Bereich der Radharvester eine neue Leistungsklasse. Mit über 306 PS und kräftigem Kran mit 255kNm ist der EcoLog 590C das ideale Trägerfahrzeug für starke Harvesteraggregate wie z.B. das LogMax 7000 (1.500kg )oder das neue Waratah H290 (1.850kg ohne Rotator). Einzigartig beim EcoLog 590C ist die automatische Traktionskontrolle, vergleichbar der Anti-Schlupf-Regelung bei Kraftfahrzeugen um eine bessere Traktion und mehr Bodenschonung zu erreichen. Die neue IQAN Maschinensteuerung ist noch einfacher zu bedienen und auch bei starkem Lichteinfall hervorragend ablesbar. Bei den EcoLog Rückezügen ist die Ferndiagnose per Modem bereits seit 2 Jahren vorbereitet. Ab dem EcoLog 590C eröffnet sich auch bei den EcoLog Harvestern die Ferndiagnose per Modem. Neben der Leistungsfähigkeit wurde auch der Komfort beim EcoLog 590C verbessert, so ist die neue Kabine breiter und länger als bisher. Für Gourmets findet sich sogar ein kleiner Backofen in der Kabine.
Alle EcoLog Harvester der B-Serie sind ab der Interforst 2006 mit mehreren Neuerungen versehen, um die Wirtschaftlichkeit der Maschine weiter zu verbessern. Die Leistungen der Maschinen sind unangefochten gut. Bei den steigenden Kraftstoffpreisen gilt es jedoch den Kraftstoffkosten entgegenzuwirken. Hierbei setzt EcoLog auf ein paar technische Veränderungen in der Elektro-Hydraulik und einem bedarfsgeregeltem Lüfter mit Reinigungsfunktion.
Der kompakte 10-tonner Rückezug EcoLog 554B wird ab der Interforst 2006 mit modifizierter Rahmenbremse geliefert werden. Diese mittels 2 Hydraulikzylindern wirkende Verwindungssperre verspricht mehr Stabilität, insbesondere bei der Langholzrückung mit Klemmbank oder Drehrunge.
Waratah erweitert seine 2-Walzenserie nach oben. Mit dem H290 schließt Waratah die Lücke zwischen der 200er und der 600er Serie. Während die Aggregate der 600er Serie ab 70cm Fälldurchmesser aus Gewichtsgründen nur für Raupenfahrzeuge in Frage kommen, wird nun das Waratah H290 für Radharvester ebenfalls in dieser Aufarbeitungsklasse mitmischen. Bei einem Gewicht von 1.850kg ohne Rotator und Pendel gibt es derzeit außer dem EcoLog 590C jedoch noch wenige Radharvester, die einen solchen Kopf auf 10m Reichweite sicher vom Boden abheben. Neben dem Fälldurchmesser von 75cm und einer Walzenöffnung von 76cm glänzt das Waratah H290 mit einer Vorschubkraft von bis zu 41,6kN. Als Sägeeinheit arbeitet die Hultdins SuperCut 100 mit einer 90cm Schiene und optimierter Kettenschmierung. Das H290 kommuniziert mit vielen der gängigen Mess- und Steuerungssysteme wie z.B. Timberjack 3000, Timbermatic 10, 30 und 3000, TimberRite, Motomit IT/PC, DASA 4, weitere Systemlösungen auf Anfrage.
Waratah bietet mit dem „TimberRite“ ein auf Windows basierendes Mess- und Steuerungssystem. Das TimberRite ist exakt auf die Harvesteraggregate von Waratah abgestimmt und glänzt mit einer hervorragenden Maßgenauigkeit. Über das TimberRite können nahezu alle Einstellungen am Aggregat kontrolliert und verändert werden. Alle Modelle der Waratah Aggregate sind mit sämtlichen Parametern in der Software hinterlegt. Der Wechsel zwischen 2 Aggregaten kann somit sehr schnell erfolgen. Das TimberRite baut auf ein bewährtes Mess- und Steuerungssystem auf und bietet sehr viele Erweiterungsmöglichkeiten wie z.B. TimberNavi oder TimberOffice. Rad- und Raupenharvester wie EcoLog oder MHT-Neuson können in Kombination mit Waratah Aggregaten ebenfalls mit dem TimberRite ausgestattet werden. Auf der Interforst 2006 war auf dem Stand von WFW ein MHT18002 mit Waratah H480 und TimberRite zu sehen. Das TimbeRite ist flexibel einsetzbar, denn es kann mit verschiedenen Steuerhebeln kombiniert werden. Ein integrierte CD-ROM Laufwerk bietet die einfache Möglichkeit für die Installation weiter Windows basierender Anwendungen. USB-Schnittstellen und PCMCIA Slots erleichtern einen schnellen Datenaustausch und den Anschluss von Peripheriegeräte wie z.B. ein Funkmodem oder eine GPS Antenne.
Die „Streetrubbers“ sollen den Raupenharvestern mehr Akzeptanz bei den Waldbesitzern verschaffen. Die Kette wurde speziell für die Verwendung im Forsteinsatz entwickelt und bereits an zwei verschiedenen schweren Raupenharvestern erfolgreich erprobt. Zusammengestellt aus Teilen einer Panzerkette, abgestimmt auf die Laufwerksgröße des jeweiligen Harvesters und mit robusten Gummielementen bestückt, wird eine lange Lebensdauer und die größtmögliche Wurzelschonung erreicht. Die Gummiprofilierung verhilft dem Raupenharvester zu enormer Steigfähigkeit, ähnlich den bisher verwendeten 1-Steg Bodenplatten aus Stahl. Der Eingriff des Fahrwerks in den Untergrund ist wesentlich schonender als Bodenplatten aus Stahl. Ebenso ist aufgrund der großen Auflagefläche die Bodenbelastung deutlich geringer als im Vergleich zu Radfahrzeugen. Die „Streetrubbers“ werden auf die vorhandenen Laufwerksketten mit 3-Steg Bodenplatten aufgezogen.
Neuheiten bei Mobilhackern: Die neue Mobilhacker BRUKS 805CT ist eine Weiterentwicklung der beliebten hochproduktiven Version 804 CT mit seitlichem Einzug sowie einem hoch- und seitwärts kippenden Hackschnitzelbehälter, jedoch vereint mit neuer Technologie für die Steuerung und Überwachung des Hackpakets. Als Steuersystem für das Hackpaket wurde der neue DASA 5 gewählt, mit einem Windows-Betriebsystem und CAN-Bus-Kommunikation zwischen dem Computer im Führerhaus des Trägerfahrzeugs und den elektronischen Einheiten am Hackpaket. Über ein Touch-Screen-Display lassen sich alle Hydraulik- und Motorfunktionen einstellen und betätigen. Bedienungsknöpfe und Silikontastatur werden einfach bei den vorhandenen Bedienungshebeln für den Kran im Trägerfahrzeug angebracht. Das Kippen des Hackschnitzelbehälters erfolgt durch proportional gesteuertes, weiches Fahren mit einem separaten Joystick. Außer der damit vereinfachten Installation und Fehlersuche bietet das neue Steuersystem ganz neue Möglichkeiten für den Forstunternehmer wie für den Auftraggeber, durch Leistungsdokumentation oder die Logistik und andere Faktoren zu optimieren. Weitere, externe Anwendungen lassen sich integrieren, z. B. GPS, Kartenabruf und drahtlose Kommunikation.
Das Steuersystem in Kombination mit dem neuen Last fühlenden Hydrauliksystem von Sauer Danfoss ermöglicht nun eine gezielte Optimierung etwa der Beschickungsfunktionen zur Erhöhung der Produktivität. Das Hydrauliksystem ist für den vollen Bedarf des Hackpakets ausgelegt, was die Montage auf ein Trägerfahrzeug erleichtert. Neu sind auch die in Reihe geschalteten Radialkolbenmotoren von Poclain, die durch ihren Aufbau und ihre Schaltung eine hydraulische Differentialsperre zwischen oberen und unteren Einzugswalzen bewirken. Das Steuersystem überwacht auch den Scania-Dieselmotor vom Typ DC12 50A, einen hochmodernen Motor, der nicht nur die geltenden Abgasnormen erfüllt, sondern darüber hinaus für kommende, noch strengere Umweltvorschriften „Euro Stufe 3“ gerüstet ist. Der Motor hat 450 PS und ein Drehmomentverhalten, das sich ideal für den Antrieb eines Hackers eignet. Der BRUKS 1300CT (als Vorserienmodell auf der Interforst 2006 erstmals in Deutschland vorgestellt) wurde gezielt als Großhacker für Sammelplätze entwickelt. Mit einem Hackrotor von 1.300 mm Durchmesser bewältigt diese Hackeinheit Baumstärken bis 900 mm. Um auch große Mengen von sperrigem Reisig zügig zu zerkleinern bietet der Einzugstisch eine breite Auflagefläche, die sich zu den Einzugswalzen verjüng, dort aber immer noch über ganze 1,2m Breite verfügt.
Der BRUKS 1300CT ist vorgesehen für Höchstleistungen in Verbindung mit großer Flexibilität für den Unternehmer. Diese Höchstleistungen werden erzielt, durch einen effektiven Einzug, starke Motorisierung und einer ideal abgestimmten Hydraulikanlage. Dies wiederum wird durch ein CAN-Bus gesteuertes Überwachungssystem ermöglicht wie es sich bereits beim Modell 805CT bewährt hat. Der Schnitzelaustrag erfolgt über 2 Förderbänder, die verschleißarm und ohne große Leistungsverluste die großen Mengen erzeugter Hackschnitzel ohne Staub- und Lärmemission auf 5m Höhe übergeben. Die Flexibilität im Einsatz wird durch den nach beiden Seiten schwenkbaren Einzug erreicht. Dazu kann auch das Austragsförderband flexibel positioniert werden. Der Aufbau des Hackers erfolgt nach Kundenwunsch entweder auf einem Semitrailer (3-Achsauflieger) oder auf einem LKW. Alternativ zum Austragsförderband liefert BRUKS beim 1300CT ebenfalls ein Schleuderrad mit drehbarem Schnitzelrohr und Steuerschirm.
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