| Veranstaltungen | Presseberichte | Wissenswertes | WFW-Jobs |
![]() |
|
| Wolfs-Events - unsere Veranstaltungen |
|
|
|||||||||||||
| Wolfsartikel - unsere Presseberichte |
|
| Wolfserfahrung - Wissenswertes |
|
| Anlässlich des 6. forstlichen Unternehmertages in Freising wurde neben vielen anderen interessanten Vorträgen auch das Thema "Maschinen-Kosten" dargestellt. Hier ein Auszug aus AFZ/der Wald 8/2002: Wer wird Millionär? Einen Überblick über die Kosten moderner Forstmaschinen gaben KLAUS REICHENBACH, Eigentümer und Geschäftsführer der Waldburg Forstmaschinen Wolfegg (WFW), und WILFRIED MÖHLER, Geschäftsführer des Dienstleistungsunternehmens LIGNIS aus Neuhausen ob Eck. Bei den Holzerntekosten liegen Deutschland und Österreich bekanntlich an der Weltspitze. Dies gelte insbesondere für die hochmechanisierte Holzernte. Gleichzeitig seien die Forstmaschinen nicht ausgelastet. Rechnen mit spitzem Bleistift sei angesagt. Eine saubere Kalkulation sowie das Wissen um die beeinflussbaren Größen bei Kosten und Erlösen seien Grundvorraussetzungen dafür. Deshalb erläuterte REICHENBACH an zwei Beispielen die Kalkulation eines Vollernters und eines Rückezuges. Bei Forstmaschinen sei die Reparaturquote in den letzten Jahren deutlich gesunken und werde bei Vollerntern mit 0,75% der Anschaffungskosten angenommen, bei Rückezügen mit 0,45%. Die normale Arbeitsdauer liege bei 6 Jahren. Bei seiner Rechnung ergab sich bei einer Investitionssumme von 325.000 € nur ein Jahresüberschuss von 30.000 €, ein Verhältnis, das einfach nicht mehr passe. Spielräume gäbe es noch bei der Wahl der Abschreibungsform. Eine lineare Abschreibung hält REICHENBACH nicht immer für sinnvoll. So sei in Kalamitätsjahren eine leistungsbezogene Abschreibung empfehlenswerter. Eine andere Möglichkeit der Kostenersparnis ist nach Ansicht MÖHLERS zumindest theoretisch die Erhöhung der jährlichen Betriebsstunden der Forstmaschinen. Theoretisch können bei einer Erhöhung von derzeit 1.500 h/a auf 3.000 h/a 87% der Kosten eingespart werden. Dies sei aber nur ein theoretischer Wert, da hierfür unter anderem die Bereitschaft der Maschinenbesitzer, der Fahrer und des Forstpersonals zu einem Mehrschichtbetrieb nötig wäre. Allerdings gäbe es bei der momentanen Maschinenüberkapazität gar nicht die nötigen Aufträge. Klar sei, die Aufarbeitungserlöse wie auch Gebrauchtmaschinenpreise werden weiter sinken und der Leistungsdruck werde weiter steigen. |
![]() | |
![]() | |
![]() |
| Wolfsarbeit - unsere Jobangebote |
|